Bei der Nutzung unserer Webseite hinterlassen Nutzer Daten. Im Folgenden informieren wir Sie über den Umgang mit Ihren persönlichen Daten.
Inhaltsverzeichnis:
Name und Anschrift des Verantwortlichen
Bereitstellung der Webseite
Verwendung von Cookies
Meldung des betrieblichen Datenschutzbeauftragten
Meldung einer Datenschutzverletzung
Beschwerdeformular
Datenempfänger
Betroffenenrechte
I. Name und Anschrift des Verantwortlichen
Der Verantwortliche im Sinne des Gesetzes über den Katholischen Datenschutz (KDG) ist:
Katholische Datenschutzaufsicht Nord
Der Diözesandatenschutzbeauftragte
Andreas Bloms
Unser Lieben Frauen Kirchhof 20
28195 Bremen
E-Mail: info@kdsa-nord.de
Webseite: www.kdsa-nord.de
II. Bereitstellung der Webseite
Bei jedem Aufruf unserer Webseite werden serverseitig der Name der abgerufenen Datei/Seite, das Datum und die Uhrzeit des Abrufs, die HTTP-Methode, die übertragene Datenmenge, eine Meldung, ob der Abruf erfolgreich war, der Referrer, Informationen über Browser und Betriebssystem und die IP-Adresse des Nutzers verarbeitet.
Die Rechtsgrundlage für die vorübergehende Erhebung der Daten ist § 6 Abs. 1 lit. f) i.V.m. § 44 Abs. 2 KDG.
Jeder Aufruf der Webseite führt zu einem Eintrag in einer Protokolldatei. Die IP-Adresse wird in gekürzter und damit in anonymisierter Form gespeichert. Die Daten in dieser Protokolldatei sind nicht personenbezogen.
III. Verwendung von Cookies
Cookies sind Textinformationen, die lokal auf Ihrem Computer für eine gewisse Zeit abgespeichert werden.
Bei der allgemeinen Nutzung der Webseite kommen keine Cookies zum Einsatz.
Spezielle Cookies werden beim Einsatz der Nextcloud und beim Umfragetool LimeSurvey genutzt. Die besonderen datenschutzrechtlichen Hinweise sind bei der jeweiligen Nutzung der vorgenannten Funktionen zu finden.
IV. Meldung des betrieblichen Datenschutzbeauftragten
1. Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung
Über das Meldeformular „betrieblicher Datenschutzbeauftragter“ erheben wir als Pflichtangaben folgende Daten:
- Art der Meldung: Neumeldung, Änderungsmeldung oder Abmeldung
- Bistum/Diözese in dem sich der meldende Verantwortliche befindet
- Name der Einrichtung
- Straße, Hausnummer, PLZ und Ort (Adresse) der Einrichtung
- Vor- und Nachname des (neuen) betrieblichen Datenschutzbeauftragten, sofern es sich um eine natürliche Person handelt
- Straße, Hausnummer, PLZ und Ort (Adresse) des betrieblichen Datenschutzbeauftragten
- Telefonnummer des betrieblichen Datenschutzbeauftragten
- E-Mailadresse des betrieblichen Datenschutzbeauftragten
- Datum und Uhrzeit der Bestellung des betrieblichen Datenschutzbeauftragten
2. Zweck der Verarbeitung
Nach § 36 Abs. 4 S. 2 KDG ist die Benennung des betrieblichen Datenschutzbeauftragten der Datenschutzaufsicht anzuzeigen. Aus dieser Pflicht zur Benennung des betrieblichen Datenschutzbeauftragten folgt auch der Zweck der Verarbeitung.
3. Rechtsgrundlage
Die Rechtsgrundlage für die Erhebung und Verarbeitung dieser Daten ist die Wahrnehmung unserer Aufgabe als Datenschutzaufsicht gemäß § 6 Abs. 1 lit. f) i.V.m. §§ 44, 36 Abs. 4 Satz 2 KDG.
4. Dauer der Speicherung
Die Löschung der Meldung des betrieblichen Datenschutzbeauftragten erfolgt, wenn
- eine Änderungsmeldung eingereicht wird,
- eine Meldung zurückgenommen wird oder
- die Meldepflicht wegfällt und Sie uns hierüber informieren.
5. Folgen einer Nichtbeachtung
Zur Meldung des betrieblichen Datenschutzbeauftragten sind die Verantwortlichen gesetzlich verpflichtet. Die Nichtbeachtung einer gesetzlichen Pflicht nach dem KDG kann zu einer Abhilfemaßnahme nach § 47 Abs. 2 KDG sowie gegebenenfalls zur Verhängung einer Geldbuße nach § 51 Abs. 1 KDG führen.
V. Meldung einer Datenschutzverletzung
1. Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung
Über das Meldeformular gem. § 33 KDG für Datenschutzverletzung („Datenpanne“) erheben wir als Pflichtangabe folgende Daten:
- Bistum/Diözese in dem sich der meldende Verantwortliche befindet
- Name der Einrichtung
- Straße, Hausnummer, PLZ und Ort (Adresse) der kirchlichen Stelle
- Vor- und Nachname sowie Funktion des Meldenden
- E-Mail-Adresse des Meldenden
- ggf. Nachname, Vorname, Straße, Hausnummer, PLZ, Ort, Telefon, E-Mail-Adresse der Anlaufstelle für weitere Informationen, und die Information, ob diese Anlaufstelle der jeweilige Datenschutzbeauftragte ist
- Zeitpunkt des Bekanntwerdens des Vorfalls (TT.MM.JJJJ SS:MM)
- Beschreibung der Datenschutzverletzung
- Folgen der Datenschutzverletzung
- Ergriffene oder vorgeschlagene Maßnahmen
- Ob die betroffenen Personen über den Vorfall informiert worden sind
- Ob es sich um eine vorläufige Meldung handelt und ob Anlagen vorhanden sind.
2. Zweck der Verarbeitung
Nach § 33 Abs. 1 KDG sind Datenschutzverletzungen durch den Verantwortlichen binnen einer Frist von 72 Stunden der Datenschutzaufsicht zu melden. Die Pflichtangaben ergeben sich aus § 33 Abs. 3 KDG. Zweck der Verarbeitung ist die aufsichtliche Bearbeitung der gemeldeten Datenschutzverletzung.
3. Rechtsgrundlage
Die Rechtsgrundlage für die Erhebung und Verarbeitung dieser Daten ist die Wahrnehmung unserer Aufgabe als Datenschutzaufsicht gemäß § 6 Abs. 1 lit. f) KDG i.V.m. § 44 KDG.
4. Dauer der Speicherung
Die Akten, welche Ihre personenbezogenen Daten enthalten, werden grundsätzlich für fünf Jahre gespeichert. Diese Frist beginnt mit dem Ablauf des Jahres, in dem die Akte geschlossen wird. Anschließend sind die Akten dem Diözesanarchiv in Osnabrück anzubieten. Unterlagen, die das Archiv nicht übernimmt, werden datenschutzgerecht gelöscht.
5. Folgen einer Nichtbeachtung
Zur Meldung von etwaigen Datenschutzverletzungen sind die Verantwortlichen gesetzlich verpflichtet. Die Nichtbeachtung einer gesetzlichen Pflicht nach dem KDG kann zu einer Abhilfemaßnahme nach § 47 Abs. 2 KDG sowie gegebenenfalls zur Verhängung einer Geldbuße nach § 51 Abs. 1 KDG führen.
VI. Beschwerdeformular
1. Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung
Über das Meldeformular gem. § 48 Abs. 1 KDG für Datenschutzbeschwerden erheben wir als Pflichtangabe folgende Daten:
- Vorname, Nachname, Straße, Hausnummer, PLZ, Ort, Telefon und E-Mail-Adresse der Person, welche die Beschwerde einreicht
- Name,Straße, Hausnummer, PLZ, Ort des Beschwerdegegners (Verantwortlicher)
- Darstellung des Beschwerdesachverhalts
2. Zweck der Verarbeitung
Nach § 48 Abs. 1 KDG hat jede betroffene Person das Recht auf Beschwerde bei der Datenschutzaufsicht, wenn sie der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen Vorschriften dieses Gesetzes oder gegen andere Datenschutzvorschriften verstößt.
Zweck der Verarbeitung ist demnach, dass den betroffenen Personen eine Möglichkeit gegeben wird, online eine Beschwerde bei der Datenschutzaufsicht einzureichen, woraufhin die Datenschutzaufsicht den Sachverhalt zu prüfen hat. Zur Prüfung des Sachverhaltes sind bestimmte Angaben erforderlich, damit der Prüfpflicht nachgekommen werden kann. Die Möglichkeit, optional weitere Angaben über den Beschwerdegegenstand zu tätigen, dient der schnelleren Identifizierung und Analyse des vorgebrachten Sachverhalts.
Eine Nennung Ihres Namens bei dem Verantwortlichen erfolgt auf ausdrücklichen Wunsch nicht; wir sichern Ihnen dann bei der Meldung eines Datenschutzverstoßes absolute Vertraulichkeit zu.
Sofern Sie Ihren Namen nicht preisgeben möchten, haben Sie die Möglichkeit, die Beschwerde anonym einzureichen. Die eingereichten Informationen werden dann nicht als Beschwerde, sondern als ein Hinweis auf mögliche datenschutzrechtliche Missstände behandelt. Sie sind dann nicht Teil des Verfahrens.
3. Rechtsgrundlage
Die Rechtsgrundlage für die Erhebung und Verarbeitung dieser Daten ist die Wahrnehmung unserer Aufgabe als Datenschutzaufsicht gem. § 6 Abs. 1 lit. f) i.V.m. § 44 Abs. 2 lit. e) i.V.m § 48 Abs. 1 KDG.
4. Dauer der Speicherung
Die Akten, welche Ihre personenbezogenen Daten enthalten, werden grundsätzlich für fünf Jahre gespeichert. Diese Frist beginnt mit dem Ablauf des Jahres, in dem die Akte geschlossen wird. Anschließend sind die Akten dem Diözesanarchiv in Osnabrück anzubieten. Unterlagen, die das Archiv nicht übernimmt, werden datenschutzgerecht gelöscht.
5. Informationen nach § 49 Abs. 1 KDG
Wenn Sie eine datenschutzrechtliche Beschwerde eingereicht haben und die Datenschutzaufsicht sich nicht mit der Beschwerde nach § 48 KDG befasst oder die betroffene Person nicht innerhalb von drei Monaten über den Stand oder das Ergebnis der erhobenen Beschwerde gemäß § 48 KDG in Kenntnis gesetzt hat, haben Sie die Möglichkeit, einen Rechtsbehelf gemäß § 49 Abs. 1 KDG beim Datenschutzgericht einzulegen. Zuständig ist das Interdiözesane Datenschutzgericht (IDSG), welches unter Interdiözesanes Datenschutzgericht, Geschäftsstelle, Kaiserstraße 161, 53113 Bonn, erreichbar ist.
VII. Datenempfänger
Der technische Betrieb der Webseite erfolgt durch Doffiné – Die Webagentur.
Über den Tannen 14
59469 Ense-Hünningen.
Unser Dienstleister ist uns gegenüber im Rahmen einer Auftragsverarbeitung gemäß § 29 KDG streng weisungsgebunden und entsprechend vertraglich verpflichtet.
VIII. Betroffenenrechte
Sie haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob personenbezogene Daten über Ihre Person verarbeitet werden. In diesem Fall haben Sie ein Recht auf Auskunft über die bei uns gespeicherten Daten, einschließlich der in § 17 KDG genannten Informationen.
Sie haben das Recht, unverzüglich die Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten und ggf. die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten, die Sie betreffen, zu verlangen (§ 18 KDG).
Sie haben das Recht, zu verlangen, dass personenbezogene Daten, die Sie betreffen, unverzüglich gelöscht werden, sofern einer der in § 19 KDG im einzelnen aufgeführten Gründe zutrifft: z. B. wenn die Daten für die verfolgten Zwecke nicht mehr benötigt werden (Recht auf Löschung) und die gesetzlichen Aufbewahrungs- und Archivvorschriften einer Löschung nicht entgegenstehen.
Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der in § 20 KDG genannten Voraussetzungen vorliegt.
Werden Daten wie oben beschrieben aufgrund von § 6 Abs. 1 lit. f) KDG verarbeitet, haben Sie das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung personenbezogener Daten, welche Sie betreffen, Widerspruch einzulegen. Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten dann nicht mehr, es sei denn:
- wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, welche Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen (§ 23 Abs. 1 Satz 2 KDG) oder
- die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen (§ 23 Abs. 1 Satz 2 KGD) oder
- die Verarbeitung erfolgt im Rahmen unserer aufsichtsrechtlichen Befugnisse (insbesondere §§ 44, 47 KDG).
Stand: 06/2026